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Antifaschismus verteidigen – nicht von der Kunstfreiheit gedeckt

Podiumsdiskussion zum Budapest-Komplex und dem Bundespreis für Kunststudierende

Donnerstag, 11.09.2025 19:00 Uhr KHM Aula – Filzengraben 2, Köln Veranstaltet von: ASTA KHM

Seit über einem Jahr sitzt Hanna mittlerweile in Haft. Vorgeworfen wird ihr, sich 2023 dem „Tag der Ehre“ in Budapest, einem der wichtigsten Treffen der europäischen Neonaziszene in den Weg gestellt zu haben. Nun sind Hanna und einige weitere Personen für ihren Antifaschismus angeklagt worden. Unter diesen sind etwa Maja, welche rechtswidrig an den Unrechtsstaat Ungarn ausgeliefert wurde oder Zaid, dem weiterhin eine Abschiebung aufgrund der Vorwürfe droht.

Schon vor den Vorkommnissen in Budapest war Hanna für den Bundespreis für Kunststudierende vorgeschlagen worden und hatte diesen jüngst auch gewonnen. Doch ihre Preisvergabe wurde eingefroren und sie vom Kunstpreis ausgeschlossen. Alles inklusive Hetze und ekelhaftester Berichterstattung von rechten Medien wie „compact“, der Springer Presse und der AfD. Trotz der Fürsprache anderer Preisträgerinnen, Kunstprofessorinnen und Künstlerinnen, halten die Organisatorinnen des Kunstpreises die Farce aufrecht. Nicht nur wurde Hanna so unrechtmäßig der Preis aberkannt, sondern auch sie als Person weiterhin in der Öffentlichkeit diskreditiert.

Über den Fall von Hanna, den Kunstpreis, ihr aktuelles Verfahren und Antifaschismus in der Kunst wollen wir diskutieren. Mit dabei sind Bubu Mosiashvili, ein weiterer Preisträger des Bundeskunstpreises, Ralf Homann vom Deutschen Künstlerbund, ein Studierender der AdBK Nürnberg sowie eine Prozessbeobachter*in des aktuellen Prozesses in München. Kommt zum Podium und diskutiert gemeinsam.

Solidarität mit allen Antifas – Free Hanna!