Aktuelles

Samstag, 27. Juni 2026

Über Empathie und Zivilcourage

25 Jahre nach dem Mord an Süleyman Tasköprü bringt ein Whistleblower die Hamburger Innenbehörde in Verlegenheit

Der Berliner Rapper Apsilon erinnert mit seiner aktuellen Single „Sommermärchen“ an Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im April 2006 ermordet wurden und tritt dem Trugbild der WM entgegen, „als die Welt zu Besuch bei Freunden“ war. Apsilon erzählt von dem Mitgefühl, dass sein Vater äußerte, als im Radio von einem weiteren „Dönermord“ die Rede war und wie stolz er als Neunjähriger über ein Trikot von Ballack war, dass Baba ihm zum Geburtstag schenkte. Apsilon verrät auch, wie ihn die Tochter eines der Ermordeten nach einem Konzert

Am 8. April kam es in Köln zu einem folgenschweren Polizeieinsatz gegen Pedro, einen jungen Mann in einem psychischen Ausnahmezustand. Er musste anschließend 23 Minuten reanimiert werden und liegt seitdem im Koma. Kurz darauf wurde öffentlich behauptet, er sei „fremd- und eigengefährdend“ gewesen. Die Freunde, die vor Ort waren, erleben die Darstellung der Polizei und die Berichterstattung jedoch als massiv verzerrt und unvollständig. Die Initiative "Justice for Pedro" verlangt Aufklärung, hat viele Fragen an die zuständigen Behörden und bittet um Unterstützung für eine

Freitag, 05. Juni 2026

Mahnmal Jetzt - Erinnerung muss erkämpft werden!

Aufruf zum Gedenken am 22. Jahrestag des rassistischen Anschlags am 9. Juni ab 11 Uhr auf der Keupstrasse

Mahnmal Jetzt - Erinnerung muss erkämpft werden!
April 2026: Blick auf die Brache an der Keupstrasse/Schanzenstrasse, wo das Mahnmal gegen Rassismus entstehen soll. Foto: Dörthe Boxberg
Betroffene, Initiativen, Vereine und Institutionen laden am Jahrestag des NSU-Anschlags zum Gedenken ein und fordern von der Stadt und dem Eigentümer der Brache an der Keupstrasse die unverzügliche Realisierung des Mahnmals. Am 9. Juni 2004 explodierte in der Keupstraße in Köln-Mülheim eine Nagelbombe. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, einige schwer. Die Betroffenen leiden bis heute unter den Folgen. Obwohl Zeugenaussagen und die Art der Bombe (ein mit Nägeln gefüllter Sprengsatz) sowie der Tatort (eine belebte Geschäftsstraße) einen Terrorakt nahelegten, schloss der