Aktuelles

Freitag, 24. April 2026

Polizeigewalt in Köln: Pedro Corona in Lebensgefahr

Sein Anwalt und die Familie fordern Konsequenzen und eine sorgfältige, objektive und transparente Aufklärung des „exzessiven Gewalteinsatzes“

Am Abend des 8. April befand sich Pedro Corona in einem schweren psychischen Ausnahmezustand. Freunde riefen in dieser akuten Krisensituation und in „im vollen Vertrauen auf die staatlichen Institutionen in Deutschland“ die Ambulanz. Die Rettungssanitäter benachrichtigten die Polizei, weil ihr Freund nicht einsichtig gewesen sei. Sie hätten dann die Wohnung verlassen müssen. Was als Versuch begann, ihm die notwendige medizinische Notallversorgung zu organisieren, entwickelte sich zu einem massiven Polizeieinsatz in dessen Folge sich Pedros zuvor körperlich nicht prekärer

Sonntag, 19. April 2026

MAHNMAL KEUPSTRASSE JETZT!

MAHNMAL KEUPSTRASSE JETZT!
Am Samstag, 18. April 2026, haben wir bei bestem Wetter gemeinsam mit Betroffenen des Nagelbombenanschlags auf der Keupstraße 2004 und des Paketbombenanschlags in der Platenstraße 1992 und vielen anderen Menschen aus der Kölner Stadtgesellschaft das Gebäude der ehemaligen Feuerwache an der Ecke Keupstraße/Schanzenstraße markiert, wo das Mahnmal Keupstraße entstehen soll. „Der Platz gehört uns. Es reicht. Wir bauen jetzt selbst“, heißt es auf einem Plakat, das neben vielen anderen Postern, nun an dem Gebäude prangt. Jung und Alt haben sich beteiligt, den Ort umgestaltet,

Donnerstag, 12. Februar 2026

Die gute Freundin

In Dresden beginnt der Prozess gegen Susann Eminger, eine Analyse von NSU Watch

Unterstützung einer terroristischen Vereinigung – des NSU – und Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung mit Waffen: So lauten die Vorwürfe in dem Verfahren gegen Susann Eminger, das am 6. November 2025 vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Dresden beginnt. Der Prozess gegen die aus Zwickau stammende Susann Eminger startet mehr als sieben Jahre nach der mündlichen Urteilsverkündung im Münchener NSU-Prozess und mehr als fünf Jahre, nachdem auch das schriftliche Urteil (1) in diesem Verfahren erging. Die Bundesanwaltschaft (Generalbundesanwalt, GBA) führte jahrelang