Polizeigewalt in Köln: Pedro Corona in Lebensgefahr
Sein Anwalt und die Familie fordern Konsequenzen und eine sorgfältige, objektive und transparente Aufklärung des „exzessiven Gewalteinsatzes“
Am Abend des 8. April befand sich Pedro Corona in einem schweren psychischen Ausnahmezustand. Freunde riefen in dieser akuten Krisensituation und in „im vollen Vertrauen auf die staatlichen Institutionen in Deutschland“ die Ambulanz. Die Rettungssanitäter benachrichtigten die Polizei, weil ihr Freund nicht einsichtig gewesen sei. Sie hätten dann die Wohnung verlassen müssen. Was als Versuch begann, ihm die notwendige medizinische Notallversorgung zu organisieren, entwickelte sich zu einem massiven Polizeieinsatz in dessen Folge sich Pedros zuvor körperlich nicht prekärer