Aktuelles

Montag, 09. Februar 2026

„Wer gegen die Nazis kämpft, kann sich auf den Staat überhaupt nicht verlassen.“ Esther Bejerano

Erklärung einiger der verfolgten Antifaschist*innen zum Auftakt des Prozesses vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf am 13. Januar 2026

1. Einige der vom GBA als Antifaschist*innen Verfolgten haben entschieden, sich zum Auftakt des Prozesses zu äußern. Ein Grund dafür ist, dass in den letzten Jahren vieles über uns und die uns vorgeworfenen Taten geschrieben und gesagt wurde, was wir nicht einfach so stehen lassen möchten. Wir wollen die Gelegenheit ergreifen, der Öffentlichkeit gegenüber ein paar Dinge richtig zustellen. In den vergangenen Jahren wurde viel über unsere Beziehungen zueinander, unsere Persönlichkeiten und über unsere Biographien spekuliert. Wir wurden als die „Hammerbande“ oder als „Rote

Samstag, 18. Oktober 2025

86° WALTER HALİT

Das Kunstwerk 86° WALTER HALİT auf dem Dach des Regierungspräsidiums Kassel erinnert an Walter Lübcke und an Halit Yozgat, die beide von Naziterroristen ermordet wurden

86° WALTER HALİT
Die Namen strahlen weit in leuchtenden Farben. Wer ist Walter? Und wer ist Halit? Dr. Walter Lübcke war Regierungspräsident in Kassel und wurde in der Nacht des 1. Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses in Wolfhagen-Istha von einem Rechtsextremisten ermordet. Der 21-jährige Halit Yozgat wurde am Nachmittag des 6. April 2006 in seinem beliebten Internetcafé in der Holländischen Straße in Kassel aus rassistischen Motiven von Rechtsextremisten des NSU ermordet. Die Lichtinstallation wurde von der Künstlerin Natascha Sadr Haghighian geschaffen. Im Jahr 2021 wurde sie vom

Sonntag, 24. August 2025

Kein Schlussstrich unter die Akte NSU!

Betroffene protestieren gegen die Aufnahme der zu lebenslanger Haft verurteilten NSU-Mörderin Z. in ein Aussteigerprogramm und fordern umfassende Unterstützung und dauerhafte Opferrenten für Hinterbliebene und Überlebende rechter Gewalt.

Semiya Şimşek, Gamze Kubaşık sowie Mandy und Michalina Boulgarides hegen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Ausstiegs der Rechtsterroristin Z. aus der rechten Szene und wenden sich mit einer Petition an das Aussteigerprogramm „EXIT“ sowie an die Bundesregierung. „Zu einem glaubhaften Ausstieg gehören die Offenlegung von sämtlichen Täterinnen-Wissen gegenüber uns Betroffenen, unseren Anwält*innen und den Strafverfolgungsbehörden. Hinterzimmer-Gespräche mit Ermittlungsbehörden und Verfassungsschutz seien kein Nachweis eines Ausstiegs“, schreiben die vier engagierten